People behind Tallence - Noopur Pandey
Ein Interview mit Senior Software Entwicklerin Noopur Pandey
Highlights, Culture // // 23.03.2026
Mit „People Behind Tallence“ stellen wir die Menschen vor, die unsere Projekte prägen und unsere Kultur gestalten. Heute sprechen wir mit Noopur Pandey, Senior Software Engineer bei Tallence. Sie berichtet von ihrem Weg von Indien nach Deutschland, ihrem Einstieg in die deutsche IT-Landschaft während der Pandemie und davon, was gute Softwareentwicklung für sie ausmacht: Klarheit, Verantwortung und der bewusste Verzicht auf unnötige Komplexität. In ihren Projekten bewegt sie sich in anspruchsvollen, geschäftskritischen Umfeldern - insbesondere im Telco-Kontext. Dabei verbindet sie technische Exzellenz mit einem strukturierten, kollaborativen Ansatz und trägt aktiv dazu bei, Lösungen gemeinsam mit Kunden und Teams nachhaltig umzusetzen.
Wie würdest du deinen bisherigen Karriereweg in wenigen Worten beschreiben?
Noopur: Im letzten Semester meines Masterstudiums in Informatik habe ich in meinem Heimatland Indien als Trainee Software Developer angefangen. Seitdem habe ich mich kontinuierlich weiterentwickelt – über verschiedene Rollen, Projekte und Unternehmen hinweg. Im Dezember 2019 bin ich gemeinsam mit meinem Mann und meinem Sohn nach Deutschland gezogen, um ein neues Kapitel zu beginnen. Während der Corona-Zeit habe ich im April 2021 meinen ersten Job in Deutschland gestartet.
Was hat dich ursprünglich zu Tallence geführt?
Noopur: 2024 war ich auf Jobsuche, da mein Projekt beendet wurde. Einer meiner ehemaligen Kollegen hat mich auf Tallence aufmerksam gemacht. Das Unternehmensprofil und die Arbeitskultur haben sehr gut zu meinen Erwartungen gepasst - und ich bin seitdem sehr froh, Teil von Tallence zu sein.
Welches persönliche Motto oder welche Werte leiten dich in deiner Arbeit?
Noopur: Sei immer ehrlich in deiner Arbeit.
Welche fachlichen Schwerpunkte und Kompetenzen bringst du bei Tallence ein?
Noopur: Ich arbeite als Senior Software Developer, mit Java als meiner Kerntechnologie. In meinem ersten Projekt bei Tallence hatte ich außerdem die Möglichkeit, mit Kotlin zu entwickeln.
Was begeistert dich an deiner Arbeit am meisten?
Noopur: Ich genieße es, im Team zu brainstormen und gemeinsam Lösungen für kritische Probleme zu entwickeln. Außerdem gibt es immer etwas Neues zu lernen.
Was macht Tallence für dich besonders?
Noopur: Die Arbeitskultur, das Vertrauen und die Empathie im Unternehmen sind außergewöhnlich. Man fühlt sich nie allein oder ausgeschlossen. Besonders schätze ich auch die unterstützende Haltung der Kolleginnen und Kollegen – sei es bei Weiterbildungen, Tools oder der Ausstattung, die man für die Arbeit benötigt.
Das macht vieles einfacher.
Welches Projekt bei Tallence hat dir besonders gefallen und warum?
Noopur: Das Telefónica-Migrationsprojekt war mein erstes Projekt bei Tallence - und ich habe es wirklich sehr genossen.
Welche Fähigkeiten oder Leidenschaften bringst du in deine Arbeit ein, die nicht sofort sichtbar sind?
Noopur: Ich bin Entwicklerin und habe eine große Stärke darin, logische und technische Probleme zu lösen. Dabei versuche ich, Dinge möglichst einfach zu halten und nicht unnötig zu überkomplizieren. Darüber hinaus übernehme ich Verantwortung und gebe immer mein Bestes.
Was machst du gerne in deiner Freizeit?
Noopur: Ich gehe gerne spazieren, lese Artikel zu geopolitischen Themen und verbringe Zeit mit Familie und Freunden.
Wo siehst du dich und Tallence in den nächsten fünf Jahren?
Tallence ist stark in der Telekommunikationsbranche positioniert - und ich sehe dort großes Potenzial. Viele Legacy-Systeme können mit modernen Technologien und natürlich auch mit Hilfe von KI weiterentwickelt werden. Tallence geht bereits in diese Richtung. Ich sehe mich selbst dabei, weiter zu wachsen - durch Lernen und praktische Erfahrung.
Wenn du Tallence in drei Worten beschreiben müsstest - welche wären das?
Noopur: Transparent, wettbewerbsfähig, empathisch.
Welche Aspekte deines Projektumfelds schätzt du besonders?
Noopur: Ich schätze die Freiheit, Dinge auf meine eigene Art umzusetzen. Das zeigt das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird.
Welche Herausforderungen begegnen dir in nahezu jedem Projekt?
Noopur: Jedes Projekt ist unterschiedlich, aber es gibt auch gemeinsame Herausforderungen. Es fehlt oft an klaren Strukturen, um Lösungen, Empfehlungen und Best Practices - sowohl technisch als auch organisatorisch - zu teilen. Eine der größten Herausforderungen ist außerdem das Einhalten von Zeitplänen.
Wir haben kürzlich begonnen, diese Themen aktiv anzugehen, indem wir interne Workshops durchgeführt haben. Dabei haben wir Herausforderungen, Lösungen und Vorschläge gesammelt und erarbeiten derzeit eine Best-Practice-Sammlung, die aktuelle und zukünftige Projekte unterstützen soll.
Welches Projekt hat dich am meisten beeindruckt und warum?
Das Telefónica-Migrationsprojekt hat mich besonders beeindruckt, weil es ein Projekt von Grund auf war. Durch mehrere Workshops mit dem Kunden haben wir ein tiefes Verständnis für die Anforderungen entwickelt. Wir konnten gezielt Fragen stellen und schnell Antworten erhalten.
Das gemeinsame Brainstorming mit dem Kunden hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen, da mögliche Probleme frühzeitig adressiert wurden. Zeitplan, Erwartungen und Verantwortlichkeiten waren von Anfang an klar definiert – und trotz enger Zeitvorgaben verlief die Umsetzung sehr reibungslos.